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Ich hatte die Ehre den gedruckten Doujinshi von SilverSerenity geschenkt zu bekommen und war so gerührt, dass ich ihn mir lange aufhob, um ihn in Ruhe zu genießen. 🙂

Für die, die nicht wissen von was ich hier rede: Es ist ein Sailor Moon Doujinshi bei dem es um das Pairing Setsuna-Usagi geht. Wer dieses Pairing nicht kennt oder bevorzugt sollte sich jetzt aber nicht gleich abschrecken lassen. Ich gebe zu, ich hatte, bevor ich SilverSerenity kennenlernte, auch nie darüber nachgedacht. Ich bin deswegen jetzt auch nicht gleich bekehrt worden, aber ich muss sagen: Der Doujinshi hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Daher mal vorneweg (bevor Lob und Kritik folgen): Ich empfehle ihn (nicht nur) Sailor Moon Fans! Wer Yuri mag und Sailor Moon nicht kennt oder bevorzugt, sollte trotzdem mal reinsehen. (Wenn man ihn denn bekommt. Denn im Moment wartet die Zeichnerin noch auf die Freigabe aus Japan. Ihr wisst ja, wie das bei Sailor Moon Sachen ist.)

Auf dem Backcover gibt es erst einmal folgende Zusammenfassung:
„Mamoru muss für eine Prüfung lernen und bittet Usagi darum, ihn alleine zu lassen. Doch Bunny möchte ihrem Freund eine Freude machen. Die geplante Überraschung soll alles verändern.“

Die Geschichte selbst kann man beinah schon als poetisch bezeichnen, was dem ganzen Doujinshi einen unglaublich gefühlvollen Touch gibt. Das ist es wohl auch, was (Noch-) Nicht-Fans dieses Pairing die Geschichte trotzdem mit Freude und Neugier verfolgen lässt. Sie ist gut durchdacht und logisch und bietet wundervolle Lösungen für aufkommende Konflikte bzw. Zukunftsaussichten.

VORSICHT SPOILER!

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Mir persönlich gefällt ja sehr, dass es keinen wirklich Bösen gibt, sondern, dass es am Ende Lösungen für alles gibt. Neben dem Verständnis und dem Happy End. Das entspricht etwas dem üblichen Sailor Moon Klischee, aber beruhigt doch ungemein das Herz. Gerade wenn man Mamoru und Rei mag und auf ChibiUsa nicht verzichten möchte. 😉

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SPOILER ENDE!

Zwei Dinge muss ich allerdings doch bemängeln. Einmal die Aussage von Usagi zu Beginn: Sie sei 22 Jahre – geht aber trotzdem noch zur Schule und ist in Schuluniform unterwegs. Ein Schreibfehler? Ich hoffe es für das Mädel. Denn mit 22 noch zur Schule zu gehen… auch wenn es Usagi ist. :p
Und die Verwendung des Namens „Bunny“ bei der Zusammenfassung. Ich persönlich mag es nicht, wenn man mischt. Entweder Usagi oder Bunny. Aber Beides ist einfach nicht mein Fall.

Zu den Zeichnungen:
Wundervoll sind die vielen Farbseiten im Doujinshi selbst. Es gibt zu jedem Kapitel ein farbiges Cover und am Ende sogar ein paar Extraseiten mit Zeichnungen der Künstlerin.
Was den allgemeinen Zeichenstil von SilverSerenity angeht, so gibt sie sich nicht viel mit Hintergründen ab. Ist bei dieser Geschichte aber auch nicht wirklich nötig, daher fehlt auch nichts. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf den Gesichtern und ihren Ausdrücken, die am detailliersten gezeichnet sind. Sonst sind ihre Linien oft grob, aber auf keinen Fall schlampig. Und auch wenn sie nicht immer perfekt sind, so beherrscht sie doch sehr gut die Körperhaltungen und Proportionen. Ihre Paneleinteillungen sind abwechslungsreich und die Perspektiven passend zu den Stimmungen, was die Geschichte angenehm zu lesen macht. Rasterfolien setzte sie sehr schön und passend ein.

Zumindest soweit ich das alles als Nicht-Zeichnerin und reine Viel-Manga-Leserin sagen kann. 😉

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SilverSerenity ist zwar noch kein Profi, aber wo es besser geht, geht es auch eindeutig schlechter. Diese Geschichte binden zu lassen, war eine gute Idee von ihr. Man merkt, wie viel Liebe in ihrem Doujinshi steckt. 🙂

Ich bedanke mich noch einmal für das Exemplar mit eigener Signatur! ❤

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