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Die Stunden am Pool waren für Setos Geschmack viel zu lange gewesen. Aber er hatte sich erneut gefügt. Allein, weil er sicher nicht wollte, dass sein Puppy halbnackt mit seinen Freunden herumturnte. Vor allem nicht, nachdem er sich von Yami so einfach hatte küssen lassen. Daher hatte er die Truppe lieber im Auge behalten.

Es war jedoch nichts passiert und das Essen, welches danach im Speisesaal serviert worden war, war auch reibungslos verlaufen. Von einem umgefallenen Glas mal abgesehen.

Nun saß die Geburtstagstruppe bei einem Film zusammen und hatte sich über Couch und Fußboden verteilt. Die Meisten schienen bereits müde, hielten sich jedoch wacker.

Seto hatte eigentlich nicht mit auf die Couch gewollt, doch angesichts der sonstigen Sitzaufteilung war er dazu gezwungen worden. Immerhin saß er in der Ecke und rechts von ihm nun sein Puppy. Neben diesem allerdings Yugi, da Serenity und Mokuba auf dem weichen Teppich lagen. Das war nicht beabsichtigt gewesen.

Aber da der Film ein Actionfilm war, war die Sache in Ordnung. Und das bisschen Romantik störte auch nicht und hielt die Mädchen bei Laune.

Erst gegen Ende bemerkte Seto, wie schwer es seinem Puppy fiel seine Augen offen zu halten und wie sein Kopf immer tiefer sank. Vorsichtig schob er seine Hand, die zuvor auf der Rückenlehne gelegen hatte, hinter den Rücken des Blonden und zog seine Schultern leicht zu sich. Er wehrte sich nicht.

Seto veränderte seine Position etwas und beinah wie von selbst legte sich der Kopf seines Puppys auf seine Brust.

Yugi schien die Bewegung bemerkt zu haben, denn er sah zu ihnen. Lächelte jedoch nur. So gesehen zu werden war dem Brünetten eindeutig lieber, als wenn der Blonde sich bei Yami ausgeruht hätte. Aber dieser hatte sich wohl zurück gezogen.

Etwa zehn Minuten später war der Film vorbei und die Geburtstagsgesellschaft streckte sich, um sich zum Gehen bereit zu machen. Doch Mokuba hatte andere Pläne. Was er nun verdeutlichte. Seto seufzte. Also sollte die Meute auch noch morgen früh in seinem Haus sein. Ganz toll!

Dennoch widersprach der junge Firmenchef nicht. Er sah zu, wie Mokuba die Personen auf einzelne Gästezimmer verteilte. Dann schickte Nakanishi sich an diese dorthin zu geleiten. Sie alle weckten den Blonden nicht, auch wenn er ein paar interessante Blicke erntete.

Schließlich blieben also Serenity und Mokuba übrig.

„Du kannst sie in Wheelers Zimmer schlafen lassen.“

Seto bewegte sich vorsichtig und nahm den Blonden auf seine Arme. Dieser schlief unbeirrt weiter. So einen gesunden Schlaf hatte wirklich nur sein Puppy.

„Er wird bei mir schlafen.“

Mokuba blinzelte kurz und nickte dann lächelnd. Wheelers Schwester zögerte noch. Dann jedoch nickte sie auch und trat zu ihrem Bruder heran, um ihm einen Kuss auf die Wange zu drücken.

„Gute Nacht, großer Bruder.“, flüsterte sie und schon verschwanden die beiden Jüngeren. Seto folgte ihnen. Allerdings etwas langsamer, da er seinen Puppy noch immer nicht wecken wollte. Das war natürlich nur eine nette Geste, weil er heute Geburtstag hatte.

Als Seto den Blonden schließlich auf dem Bett ablegte, zögerte er kurz. Er konnte ihn wohl schlecht in seiner Kleidung schlafen lassen. Aber sollte er ihn wecken?

Das war vermutlich die beste Lösung. Vielleicht konnte er dies ja noch anderweitig zu seinem Vorteil nutzen.

Der Brünette überlegte kurz, bevor er sich zum Ohr des Kleineren beugte.

„Joey… Wach auf…“ Seine Stimme war leise und sanft gewesen, aber sie musste den Anderen erreicht haben, denn dieser öffnete langsam die Augen.

„Hm? Was ist los?“ Sein Puppy sah sich verwirrt um, während er sich aufrichtete, nur um ihn dann zu erkennen.

Er rieb sich die Augen.

„Seto? Warum sind wir im Schlafzimmer? Sind Yugi und die Anderen schon gegangen?“

„Nein. Sie liegen vermutlich gerade in meinen Gästebetten.“

Der Blonde blinzelte. Er schien mit einem Schlag wieder wach.

„Was? Serenity auch?“

„Natürlich. Mokuba hätte mich umgebracht, wenn ich sie nach Hause geschickt hätte.“

Sein Puppy begann zu grinsen und der junge Firmenchef wandte sich ab.

„Danke, Seto.“

„Wie auch immer.“ Der Brünette seufzte und wandte sich dann zum Bad, während er bereits sein Hemd aufknöpfte.

„Hast du mein Handy gesehen?“, vernahm er die Stimme des Anderen, als er in der Badtür innehielt und doch wieder seinen Blick auf den Blonden richtete. Er schien nervös deswegen zu sein. Warum? Es war nur ein Handy. Und dazu hatte er es erst heute erhalten. Was konnte so wichtiges darauf sein, dass er es gleich dermaßen vermisste?

„Nein.“, war Setos Antwort, bevor er doch im Bad verschwand. Vermutlich hatte sein Puppy es gleich verloren. Nur gut, dass sie im Haus geblieben waren. Da konnte es nicht weit sein.

„Das fängt ja gut an.“, gab der Größere seinem Puppy mit auf dem Weg, der das Schlafzimmer verließ, um wohl sein Handy ausfindig zu machen.

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Joey hatte Glück. Es war so, wie er es sich gedacht hatte. Er hatte sein neues Heiligtum in seine hintere Hosentasche gesteckt und das Handy war beim Sitzen auf der Couch aus seiner Hose gerutscht. So war sein erstes Ziel die Couch im Fernsehzimmer gewesen. Mit Erfolg.

Erleichtert nahm er das Handy wieder mit nach oben. Er überlegte, ob er noch bei einigen Gästezimmern vorbeischauen sollte, doch entschied sich schließlich dagegen. Was, wenn seine Freunde wirklich schon schliefen? Und außerdem wusste er ja nicht einmal in welchem Gästezimmer sie waren, geschweige denn, wo sich diese Zimmer befanden. Es gab eindeutig zu viele Räume in dieser Villa.

Also kehrte der Blonde wieder in Setos Schlafzimmer zurück und erhaschte einen Blick auf die Uhr. So lange konnte es noch nicht her sein, dass er eingeschlafen war.

Dennoch verstaute er sein Handy auf dem Nachttisch auf seiner Seite und zog sich eilig in seinen Pyjama um. Wobei er auch seine Boxershort los wurde. Immerhin war heute sein Geburtstag. Vielleicht würde Seto nicht nur auf ihn eingehen, sondern auch endlich wieder seinen Namen sagen. Das wäre zu schön.

Und dennoch hatte er den Klang der Stimme des Brünetten so frisch in seinem Ohr als hätte er ihn damit geweckt. Aber das war leider unmöglich.

Joey stürmte also ins Bad, wusch sich das Gesicht, putzte seine Zähne in Windeseile und verließ das Bad noch vor dem Größeren, um auf das Bett zu springen und ihn zu erwarten, als er gleich nach ihm wieder ins Zimmer trat.

Im Schneidersitz grinste er den Brünetten an, der verständnislos stehen blieb und eine Augenbraue hob.

„Sollte ich etwas wissen? Oder habe ich einfach den Wettbewerb, wer ist der Schnellste im Bad verloren? Glückwunsch, der Titel ist dir würdig. Ich verzichte gerne darauf.“

Joey lachte leise und als Seto an das Bett herantrat, richtete er sich auf und schlang seine Arme um dessen Hals.

„Was wird das?“

„Nun… Ich dachte, da heute mein Geburtstag ist, könntest du etwas nett zu mir sein.“, sagte der Blonde und blickte dabei auf Setos Lippen. Irgendwie schaffte er es nicht ihm direkt in die Augen zu sehen. Er hatte schon seinen ganzen Mut dafür gebraucht, Seto so direkt zu umarmen.

Doch der Blick auf die Lippen verriet mehr als es die Augen des Anderen wohl in diesem Augenblick gekonnt hätten. Denn sie verzogen sich zu einem Grinsen, als Joey zwei Hände an seiner Hüfte spürte, die ihn dichter an Setos Körper heran zogen. Er schien verstanden zu haben.

„Und was bekomme ich dafür, wenn ich als Ausnahme ‚nett’ zu dir bin? Du solltest inzwischen gelernt haben, dass ich sonst nie nett bin.“

Seto legte seinen Kopf zur Seite und sprach direkt in Joeys Ohr, während seine Hände zu seinem Hintern wanderten und diesen leicht massierten. Der Blonde spürte, wie er eine Gänsehaut bekam.

„Oh… glaub mir… für dich springt dabei auch etwas heraus. Ich bin sicher es gefällt dir.“

„Hm… Dann sollte ich es wohl auf einen Versuch ankommen lassen.“ Mit diesen Worten, schnappte sich Seto die Beine Joeys, die noch immer auf dem Bett knieten und schlang sie um seine Hüfte, bevor er den Kleineren vorsichtig auf dem Bett ablegte, ohne ihn gehen zu lassen. Über ihn gebeugt und mit den Beinen um seinen Körper, drückte er seinen Unterleib an den Joeys, was diesen aufseufzen ließ.

Nur der feine Pyjamastoff hielt ihre Erregungen davon ab aufeinander zu treffen. Auch Seto schien heute nicht viel von Unterwäsche gehalten zu haben.

Daher hielt Joey seine Beine weiter um Setos Körpermitte geschlungen, während dieser sich leicht an ihm rieb.

Der Blonde keuchte auf und schloss die Augen, als er seine Arme von dem Hals des Brünetten löste und seine Finger sich leicht in der Bettdecke vergruben, während Seto sein Pyjamaoberteil nach oben schob und mit der Zunge über einen seiner Nippel leckte.

Fortsetzung folgt~

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